Zweisam: Der Anfang
Das Innenleben eines Zuges – zwei Sitzbänke gegenüberstehend, also ein typisches ÖBB Zugabteil. Zwei Leute betreten das Abteil.
Miranda betritt als Erste das Abteil, wie es die Etikette vorschreibt, betrachtet die Bänke misstrauisch. Sie ist eine durchschnittliche Frau Mitte 30, mit langem Braunen Haar, das sie zu einem festen Zopf gebunden. Durchschnittliche Bekleidung – nicht zu teuer, aber nicht schäbig. Leif folgt demütig. Auch er ist ein durchschnittlicher aufstrebender Bürger von nicht allzu unattraktivem Aussehen, also eine nicht unangenehme Erscheinung. Miranda streift angewidert Staub vom Sitzbezug, dann lässt sie sich nieder. Leif richtet seinen Mantel und setzt sich ebenfalls.
Der Zug setzt sich langsam in Bewegung.
Leif springt auf.
MIRANDA: Was hast denn jetzt schon wieder?
LEIF: Na du möchtest doch bestimmt in Fahrtrichtung sitzen.
MIRANDA: winkt abwertend ab. Geh, setz dich, sonst fällst noch auf mich drauf! Ich weiß schon selber, wo ich sitzen mag!
LEIF: Zuckt mit den Schultern und setzt sich wieder hin, seinen Mantel glatt streichend.
Bist du dir sicher, dass dir nicht übel wird?
MIRANDA: Jetzt lass mich endlich in Frieden! Ich bin eine erwachsene Frau und brauch keinen Mann, der mir ständig sagt was ich tun oder lassen kann! Wo stünd mir denn da der Kopf, wenn ich wegen jedem Schas zu dir rennen det und dich fragen würd, ob ich dieses oder jenes machen kann oder ob dir das passt so wie ich’s mach. Kurze Pause, sie hält sich erschrocken die Hand vor den Mund. So und jetzt lass mich rüber setzen, sonst speib ich dir auf den Mantel!
LEIF: blickt konfus auf seinen Mantel. Steht auf. Lächelt verständnisvoll. Sie tauschen die Sitzplätze. Na bitte jetzt sind wir alle zufrieden.
Miranda betritt als Erste das Abteil, wie es die Etikette vorschreibt, betrachtet die Bänke misstrauisch. Sie ist eine durchschnittliche Frau Mitte 30, mit langem Braunen Haar, das sie zu einem festen Zopf gebunden. Durchschnittliche Bekleidung – nicht zu teuer, aber nicht schäbig. Leif folgt demütig. Auch er ist ein durchschnittlicher aufstrebender Bürger von nicht allzu unattraktivem Aussehen, also eine nicht unangenehme Erscheinung. Miranda streift angewidert Staub vom Sitzbezug, dann lässt sie sich nieder. Leif richtet seinen Mantel und setzt sich ebenfalls.
Der Zug setzt sich langsam in Bewegung.
Leif springt auf.
MIRANDA: Was hast denn jetzt schon wieder?
LEIF: Na du möchtest doch bestimmt in Fahrtrichtung sitzen.
MIRANDA: winkt abwertend ab. Geh, setz dich, sonst fällst noch auf mich drauf! Ich weiß schon selber, wo ich sitzen mag!
LEIF: Zuckt mit den Schultern und setzt sich wieder hin, seinen Mantel glatt streichend.
Bist du dir sicher, dass dir nicht übel wird?
MIRANDA: Jetzt lass mich endlich in Frieden! Ich bin eine erwachsene Frau und brauch keinen Mann, der mir ständig sagt was ich tun oder lassen kann! Wo stünd mir denn da der Kopf, wenn ich wegen jedem Schas zu dir rennen det und dich fragen würd, ob ich dieses oder jenes machen kann oder ob dir das passt so wie ich’s mach. Kurze Pause, sie hält sich erschrocken die Hand vor den Mund. So und jetzt lass mich rüber setzen, sonst speib ich dir auf den Mantel!
LEIF: blickt konfus auf seinen Mantel. Steht auf. Lächelt verständnisvoll. Sie tauschen die Sitzplätze. Na bitte jetzt sind wir alle zufrieden.
Qbert - 23. Sep, 21:11




