Mittwoch, 27. September 2006

Zweisam - Miranda

Was für ein andres Leben... hm? lacht spöttisch Ich schätze mal du hast heute vergessen deine Tabletten zu nehmen, mein Lieber!
Und, obwohl es dich nichts angeht - Meine "Anti Flat" befinden sich wie üblich im Außenfach.
Miranda kramt weiter und schüttelt verzweifelt den Kopf Ich find die blöden Fahrkarten nimmer!

Montag, 25. September 2006

Zweisam - Leif:

Vielleicht kannte ich mich ja in einem anderem Leben damit aus ... Blickt auf den ausgeräumten Innhalt der Tasche
Hast du deine Medikamente vergessen?

(Sargi an Partner: lol darfst dir selber aussuchen, welche Medikamente das sind *g*)

Zweisam - Miranda

Miranda wirft ihm einen bösen Blick zu Was weißst du schon von schwarzen Löchern, Leif. Als ob du dich mit Physik auskennen würdest. Du könnstest wirklich mal einfühlsamer sein, hörst du! Nicht einen Funken Mitgefühl zeigst du, obwohl ich hier so verzweifelt nach den Fahrkarten such. Wenn jetzt der Schaffner rein kommt kannst ja versuchen ihn mit schwarzen Löchern vollzuquatschen. Die Fahrkarten wird er aber trotzdem sehn wollen.
Sie kramt weiter und beginnt einige Utensilien aus der Tasche auf den Nachbarsitz auszubreiten

Zweisam - Leif:

lacht freundlich aber das ist doch gar nicht möglich hier alles an seinem Platz zu halten - diese Tasche ist das klassische schwarze Loch!

Sonntag, 24. September 2006

Zweisam - Miranda

Miranda kramt unruhig in ihrer Tasche
Das gibts doch einfach nicht! Nie find ich was in dieser Tasche, wo ich doch immer drauf schau, dass alles an seinem Platz ist und ich ja nichts vergess!

Samstag, 23. September 2006

Zweisam: Der Anfang

Das Innenleben eines Zuges – zwei Sitzbänke gegenüberstehend, also ein typisches ÖBB Zugabteil. Zwei Leute betreten das Abteil.
Miranda betritt als Erste das Abteil, wie es die Etikette vorschreibt, betrachtet die Bänke misstrauisch. Sie ist eine durchschnittliche Frau Mitte 30, mit langem Braunen Haar, das sie zu einem festen Zopf gebunden. Durchschnittliche Bekleidung – nicht zu teuer, aber nicht schäbig. Leif folgt demütig. Auch er ist ein durchschnittlicher aufstrebender Bürger von nicht allzu unattraktivem Aussehen, also eine nicht unangenehme Erscheinung. Miranda streift angewidert Staub vom Sitzbezug, dann lässt sie sich nieder. Leif richtet seinen Mantel und setzt sich ebenfalls.
Der Zug setzt sich langsam in Bewegung.
Leif springt auf.


MIRANDA: Was hast denn jetzt schon wieder?
LEIF: Na du möchtest doch bestimmt in Fahrtrichtung sitzen.
MIRANDA: winkt abwertend ab. Geh, setz dich, sonst fällst noch auf mich drauf! Ich weiß schon selber, wo ich sitzen mag!
LEIF: Zuckt mit den Schultern und setzt sich wieder hin, seinen Mantel glatt streichend.
Bist du dir sicher, dass dir nicht übel wird?
MIRANDA: Jetzt lass mich endlich in Frieden! Ich bin eine erwachsene Frau und brauch keinen Mann, der mir ständig sagt was ich tun oder lassen kann! Wo stünd mir denn da der Kopf, wenn ich wegen jedem Schas zu dir rennen det und dich fragen würd, ob ich dieses oder jenes machen kann oder ob dir das passt so wie ich’s mach. Kurze Pause, sie hält sich erschrocken die Hand vor den Mund. So und jetzt lass mich rüber setzen, sonst speib ich dir auf den Mantel!
LEIF: blickt konfus auf seinen Mantel. Steht auf. Lächelt verständnisvoll. Sie tauschen die Sitzplätze. Na bitte jetzt sind wir alle zufrieden.

Sonntag, 17. September 2006

Die Legende

Für unsre werten Besucher stellen wir exklusiv unsere Erstproduktion vor!
"Sargnagel und Grabstein" aus dem Jahr 2005
Wir hoffen, dass die beiden alten Herren auch Ihnen ans Herz wachsen
und Sie gut unterhalten mögen.

Stueck (pdf, 81 KB)

è voila

lg Sargi und Herr Grabstein

Donnerstag, 14. September 2006

Sehr verehrte Damen und Herren!

Willkommen in unserem "Theater", denn das wird es vermutlich im wahrsten Sinne aller Bedeutungen dieses Wortes sein!
Sind sie interessiert an leichter Unterhaltung und tiefsinnigen Schwachsinn. Gratulation! Hier sind sie genau am richtigen Platz.

Schon seit längerem schreiben wir an diversen unterhaltsamen, manchmal auch nachdenklichen Stücken und dank der Inspiration unseres Vorbildes Friedrich Dürrenmatt durch Werke wie „die Physiker“ oder „Dichterdämmerung“ werden wir nicht müde unsere geistigen Exesse festzuhalten und ihnen damit, liebe Gäste, gelegentliches Kopfschütteln, vielleicht aber auch Unterhaltung zu bieten. In diesem Sinne möchte ich sie darauf hinweisen, dass der Genuss dieser Lektüre möglicherweise zu Nebenwirkungen führt, bei denen sie umgehend ihren Arzt oder Apotheker aufsuchen sollten.

Herzliche Grüße! Herr Grabstein

Zugestopft und Zugenäht

Ich bin nicht derjenige, der mit einem Willkommensgruß anfängt, sondern einer, der mit einem Verfluchungsgruß anfängt! Man kann doch wohl nicht ernsthaft erwarten, dass wir hier in diesem K*ckbraun schreiben?!
Diese Technik heutzutage! Die ist nicht so wie die Physik damals, nimmt keinen meiner Befehle an! Pfa!

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